Grumme1 05 02 2017

Zum zweiten Mal in dieser Saison musste der VSC auf der Mitte improvisieren - aber anders als beim Spiel gegen BW Annen gab es dieses Mal kein Happy End. Der SVE Grumme zeigte sich von Anfang an wesentlich agiler als bei der 0:3-Hinrunden-Niederlage. Immer wieder gab es in kritischen Situationen noch einen rettenden Arm und einen neuen Aufbau, während sich beim VSC vor allem in der Feldabwehr immer wieder Lücken auftaten oder bei schnellerer Spielweise überhastete Fehler entstanden. So entschieden letztlich nur zwei Aufschlagserien von Janine zu Beginn und Ende den ersten Satz zugunsten des VSC (25:20). Im zweiten Satz klappte dann aber nicht mehr viel. Mehrere Aufschlagfehler zerstörten den ohnehin zaghaften Spielfluss und sorgten für einen klaren Satzverlust (14:25). Mit der lange Zeit verletzten Anni für Mannschaftskapitän Cathi sollten dann auf Außen nochmals neue Impulse gesetzt werden, doch nur eine erneute Aufschlagserie von Janine schönte letztlich den nächsten deutlichen Satzverlust (18:25). Erst im vierten Satz besserte sich der Spielaufbau wieder und es gab erste Ballwechsel, die von einer verbesserten Abstimmung zeugten. Am Ende verhinderten aber zwei "Fahrkarten" und eine unglückliche Abwehr den durchaus möglichen Punktgewinn (24:26). "Wir hatten sicher teilweise nicht ganz den optimalen Tag erwischt", zeigte sich der Trainer relativ entspannt. "Aber mit Neuzugang Sarah und der wieder einsatzbereiten Anni gibt es nun endlich über Außen wieder Alternativen. Zusammen mit der Positionsveränderung von Janine und Nora ergaben sich dadurch natürlich manche Lücken, die sich gegen Ende aber langsam schlossen. Darauf können wir gut aufbauen!"

Nun geht es in einer Woche gegen den Tabellenzweiten TVK Wattenscheid. Welche Variante da zum Zuge kommt, wird sich kurzfristig entscheiden. Schließlich sind die heißen Duelle mit diesem Gegner schon seit Jahren Tradition - und das soll auch so bleiben!