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2020 03 01 LüttringenZwölf Mannschaften hatten 2019 zur Teilnahme am Dortmunder Kreispokal gemeldet, am Ende setzte sich der Bezirkligist VSC Dortmund im Endspiel gegen den Landesligisten TV Jahn knapp mit 3:2 durch. Und genau diese Möglichkeit über Ligagrenzen hinaus spielen und siegen zu können, macht den Reiz des jährlichen Pokalwettbewerbs aus.

Insofern war die Freude über diesen Coup riesig und man war gespannt, wer nun in der Fortführung "Bezirkspokal" wohl als Gegner wartet. Die Losfee hatte dabei für den VSC bei seiner dritten Teilnahme ein glückliches Händchen und bescherte mit dem Soester Kreispokalsieger SV Lüttringen den einzigen "Klassenkameraden" im Teilnehmerfeld, Zweiter der Bezirksligastaffel 10.

Ohne die krank zu Hause gebliebene Nahla sowie die zumindest als Co-Trainer aktive Katrin ging es also am 1. März in die relativ kleine Halle in Ense. Dass der VSC dieses Duell nicht auf die leichte Schulter nahm, zeigte sich direkt in den ersten Minuten. Mit druckvollen Aufschlägen und gut vorgetragenen Angriffen bekam Lüttringen über 0:5 und 8:18 bis zum 13:25 nicht den Hauch einer Chance. Nach leichten personellen Veränderungen kam der zweite Satz aus VSC-Sicht dann jedoch auf einmal nur sehr schleppend in Gang. Bei 11:11 monierte der Trainer deshalb vehement die zunehmenden leichten Fehler - und die Mannschaft fing sich sofort wieder zum noch klaren 25:15-Satzgewinn. Das war der Unterschied zum dritten Satz, denn dort verlor der VSC trotz Auszeit (bei 9:13-Rückstand) den Faden und fand ihn leider bis zum Ende auch nicht mehr wieder (19:25).

"Wir haben heute mit recht ordentlicher Annahme, dafür aber quasi ohne Abwehr gespielt." zeigte sich der Trainer etwas verwundert über das Spiel. "Viele einfache Angriffe bekamen wir nicht kontrolliert und wollten das dann im dritten Satz mit zu hektischen Aktionen ausgleichen - das funktionierte aber natürlich nicht! Auf der anderen Seite hat mir aber gefallen, dass wir im Angriff einige Dinge vom Training mit ins Spiel nehmen konnten; das machte Vieles einfacher und hat uns den vierten Satz mit 25:15 wieder souverän gewinnen lassen. Das wäre allerdings genauso schon im dritten Satz möglich gewesen. So aber ist der Satzverlust als kleine Zäsur absolut in Ordnung und wir freuen uns auf das 'Sahnehäubchen' gegen deutlich höher spielende Teams am 3. Mai. Da haben wir nichts zu verlieren und können nur lernen."

Es spielten:

Alex, Celi, Julia, Anka, Claudia, Hanna, Cathi, Mika, Nadine