Auf Wunsch des VV Holzwickede war das erste Saisonspiel nach hinten und in die VSC-Trainingszeit verlegt worden. Während der VSC-Kader dadurch zusätzlich zur erkrankten Anka und urlaubenden Katrin um die beruflich verhinderte Alex schrumpfte, reiste der VV Holzwickede in so großer Anzahl an, dass es locker für zwei Mannschaften gereicht hätte. Doch für das VSC-Team war dies wenig relevant, denn aufgrund der im Vergleich zur Vorsaison stark veränderten Mannschaft wäre eine gezielte Saisonvorbereitung notwendig gewesen, die jedoch leider nicht möglich war. Somit war klar, dass man sich erst einmal um sich selbst zu kümmern hatte und taktische Feinheiten wahrscheinlich erst im Laufe der Saison relevant werden. Das bestätigte sich denn auch im ersten Satz gleich recht deutlich. Im Angriff passte so gut wie nichts zusammen und am Ende des Satzes zählte man lediglich fünf magere Angriffspunkte für den VSC. Gleichzeitig gab es reichlich einfache Fehler, die dem Gegner immer neue Chancen eröffneten oder direkt zum Punktverlust führten. Dazu kamen noch 16 eigene Fehler - eindeutig zu viele! (19:25)
Im zweiten Satz verbesserten sich die Angriffsbemühungen langsam, der VSC übernahm das Kommando und zeichnete durchschnittlich für 2 von 3 Punkten verantwortlich! Wäre davon die Mehrzahl dieser Punkte an den VSC gegangen, wäre es ein entspannter Satz geworden, denn Holzwickede kam in diesem - wie auch in den folgenden Sätzen - nur noch sehr selten zum eigenen Erfolg. So aber blieb der Satz bis zum Ende spannend und endete nur knapp mit 27:25 für den VSC.
Im dritten Satz verstärkte sich die Dominanz des VSC noch etwas - und brachte nun aber auch 15 der notwendigen 25 Punkte durch eigene Aktionen ein. (25:22)
Im vierten Satz war vielleicht auch deswegen etwas die Luft raus. Beide Mannschaften wollten oder konnten keine Bäume mehr ausreißen und als sich der VV Holzwickede in der zweiten Hälfte noch eine Fehlerserie leistete, war das Spiel entschieden (25:17).
Unter dem Strich also ein verdienter "Arbeitssieg", der erfreulicherweise erst einmal alle Optionen offen lässt. Am Samstag folgt dann schon gleich das nächste Match (gegen BW Annen II), bevor eine sechswöchige Pause für die weitere Abstimmung genutzt werden kann.
