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VSC1 600Mit einem etwas enttäuschenden 1:3 kehrte die erste Mannschaft des VSC von ihrem ersten Landsliga-Spiel nach über 3 Jahren aus Witten heim. Enttäuschend deshalb, weil auch der Gegner Letmather TV große Schwierigkeiten offenbarte und somit auch ein Punktgewinn durchaus im Rahmen des Möglichen war. Aber dazu fehlten vielleicht auch die personellen Alternativen, denn der VSC musste in Minimalbesetzung antreten, weil eine Verstärkung durch die Zweite laut Reglement erst ab dem dritten Spieltag möglich ist und Kathi und Steffi nicht zur Verfügung standen. Immerhin hatten jedoch die Vorbereitungsturniere in dieser Besetzung Anlass zur Hoffnung gegeben, dass man dennoch mithalten könne.

Zu Beginn machte sich der VSC das Spiel aber – wieder einmal – durch fehlende Beweglichkeit und Schnelligkeit selbst kaputt. Mehrere ‚technische Fehler‘ waren ebenso die Folge wie ein ungenaues Aufbauspiel. Und selbst, wenn der Ball vom Gegner nur harmlos auf die VSC-Spielfläche gespielt werden konnte, kam es nicht zu zwingenden Angriffen sondern häufig zu Notbällen oder gar Fehlern (13:25).

Erst im zweiten Satz stabilisierte sich das VSC-Spiel etwas – und schon schnupperte man am durchaus möglichen Satzgewinn (24:26), für den aber auch hier der letzte Wille leider nicht erkennbar war.

Im dritten Satz klappte es dann aber doch noch. Bei Letmathe ging nach leichter Aufstellungsänderung auf einmal nicht mehr viel zusammen und der VSC zog nach zwei kleinen Aufschlagserien von Zuspielerin Julia und Mannschaftskapitän Cathi uneinholbar auf 16:7 davon (25:16).

Ging da vielleicht noch etwas? Diese Frage beantwortete sich im vierten Satz sehr schnell, denn die VSC-Sechs begann den Satz mit drei völlig indisponierten Fehlern und verfiel in die Muster aus dem ersten Satz! Ein 3:11-Rückstand war die logische Konsequenz und konnte bis zum 14:21 auch nur gehalten werden. Erst in der Schlussphase wurde es noch einmal spannend, aber ein knapp neben die Ecke platzierter Ball beendete den Landesliga-Auftakt mit 21:24.

Nun gilt es in der nächsten Woche, auch das zweite Saisonspiel in Minimalbesetzung durchzustehen. Gegen den Verbandsliga-Absteiger TV Jahn wird jedoch eine deutlich konstantere Leistung erforderlich sein, um einen Satz- oder sogar Punktgewinn verwirklichen zu können. Der Kampf gegen den Abstieg hat begonnen!

Es spielten: Julia Urbanneck, Celina Thül, Anka Kunze, Janine Schäfer, Cathi Thül, Sarah Lühn. Unterstützung von der Bank zudem durch Lara Loose