Durch einen 3:2-Erfolg gegen die Damen des FC Brünninghausen hatte der VSC den Kreispokal gewonnen und dadurch das Startrecht im Bezirkspokal erworben. Dort stand die Begegnung gegen den Kreispokal-Gewinner des Kreises Unna an, den Klassenkameraden aus der Bezirksliga 9: den VV Schwerte IV. Doch im Vorfeld schrumpfte der Kader durch Krankheit kurzfristig um drei weitere Spielerinnen, so dass nach Lara mit Laura und Sonja spontan zwei weitere Spielerinnen aus Bezirksklasse und Kreisliga die vakanten Plätze einnehmen mussten - und Sonja dabei auch noch ihre Zuspielposition gegen die des Außenangreifers wechselte! Aber wie schon am letzten U20-Sieltag fand sie sich auch dieses Mal sehr schnell zurecht und setzte sich dabei erstaunlich gut am Netz durch!
Im ersten Spiel gegen den VV Schwerte beeinflusste aber vor allem ein ganz anderer Faktor das Spiel: die Sonne! Während auf der einen Seite die Zuspieler von ihr geblendet wurden, waren es auf der anderen Seite die Angreifer. Offenbar war die Beeinträchtigung der Zuspieler dabei weniger entscheidend, denn den ersten vier Sätzen gewann jeweils die Mannschaft auf dieser Seite den Satz. Erst im fünften und entscheidenden Satz gelang es dem VSC auf der "Verliererseite", zum Seitenwechsel in Führung zu liegen - das war der Grundstein für den Sieg (27:29, 25:16, 16:25, 25:21, 15:8).
Dadurch stand im direkten Anschluss noch das Spiel gegen den Gewinner des ersten Spiels, den Verbandsligisten TuS Bönen, an. Hier zeigte sich der Klassenunterschied recht schnell. Zum einen hatte der VSC die fünf Sätze in den Knochen, zum anderen war die Begegnungl gegen Schwerte nicht wirklich mit Tempo gespielt worden. Insofern hatten die VSC-Damen erst einmal große Schwierigkeiten, die Spielzüge rechtzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. Doch während zu Beginn die längeren Ballwechsel immer zugunsten des TuS Bönen endeten, änderte sich dies mit zunehmender Spieldauer und die Angriffe des VSC gewannen an Qualität, was sich auch in den Satzergebnisse widerspiegelt (9:25, 12:25, 18:25).
"Trotz der ungewohnten Zusammenstellung ist es der Mannschaft gelungen, diesen Tag zu nutzen!" zeigte sich der Trainer zufrieden. "Dass wir auch nach den fünf Sätzen im ersten Spiel noch in der Lage waren, uns auf den höherklassigen Gegner einzustellen, sehe ich nämlich sehr positiv! Immerhin waren mit Sonja und Laura zwei Spielerinnen das erste Mal auf diesem Niveau im Einsatz und haben ihre Aufgabe super gelöst! Aber auch die etablierten Spielerinnen konnten sich im Laufe der Begegnung steigern, das könnte für die restlichen Ligaspiele noch recht wichtig sein!"
Es spielten: Julia(4) und Celi(25) im Zuspiel, Steffi(6) und Lara(30) über Mitte, Janine(27) und Sonja(38) als Außenangreifer mit Laura(43) als Libero
