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SzeneVicyHelliSarahUrsprünglich hatte der VSC Dortmund eine breit aufgestellte und sehr erfolgreiche Jugendabteilung, aus der dann in der Folge auch viele Spielerinnen in die Damenteams des VSC - und weiter bis in höchste Ligen bei anderen Vereinen - wechselten. Doch die Zeiten haben sich geändert:

Die Erkenntnisse für das Jugendtraining beim VSC:

  1. die Fortführung einer Trainingsgruppe von 12-/13-jährigen Mädchen ist für einen kleinen Verein kaum noch realisierbar. Die Fluktuation ist einfach zu groß und wenn die Fortgeschrittenen andauernd mit neuen Anfängern konfrontiert werden, verlieren sie irgendwann die Lust. Nur bei mehreren parallelen Anfängergruppen besteht die Möglichkeit, leistungsgleiche Gruppen über einen längeren Zeitraum zu gewährleisten.
  2. der Verwaltungsaufwand bei hoher Fluktuation ist "nebenbei" kaum zu schaffen. Abgesehen von den Mitgliedsdaten müssen ja auch geeignete Trainer und Hallenzeiten gefunden, Schiedsrichterlehrgänge gebucht, Trikots für Aus- und Rückgabe organisiert, Mannschaftslisten aktuell gehalten, etc. werden.
  3. der gesamte Aufwand hat seinen (steigenden) Preis. Jugendtraining wird in der Regel nur mit niedrigen Mitglieds-Beiträgen belegt und somit von den Erwachsenen mitfinanziert. Je geringer der längerfristige Ertrag an Spielern bei immer größerem Aufwand ist, desto schwieriger wird die Argumentation für die Subvention des Jugendtrainings

Insgesamt ist nach zwei vergeblichen Versuchen die Erkenntnis gereift, dass zwar die Kompetenz und die Bereitschaft für Jugendtraining weiterhin beim VSC vorhanden ist, eine Fortführung allerdings ausgesetzt wird bis eine ausreichende Anzahl an Trainingsteilnehmern für mindestens 12 Monate gefunden werden kann. Wir bitten hierfür um Verständnis!

ABER: Noch vor den Sommerferien ist ein Treffen mit anderen Vereinen geplant, in dem es darum geht, den Jugendvolleyball in Dortmund wieder auf solide Füße zu stellen! Das Ziel wird sein, die Erfordernisse für das Erlernen einer technischen Sportart wie Volleyball mit den gesellschaftlichen Veränderungen so in Einklang zu bringen, dass eine zielgerichtete und aufbauende Trainingsarbeit an mehreren Standorten in Dortmund weiterhin gewährleistet werden kann.